Schnittstelle zu einer Finanz-Webapplikation
Die CONSALTUM GmbH & Co. KG ist ein auf das SAP® Abrechnungsmanagement (Agenturgeschäft im SAP® ERP) fokussiertes Beratungsunternehmen, das seine Kunden mit dem Ziel unterstützt Effizienzvorteile in Abrechnungs- und Logistikprozessen zu generieren.
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Schnittstelle zu einer Finanz-Webapplikation

Über dieses Projekt

 

Nicht selten ergeben sich große Effizienzgewinne durch eine integrierte und sinnvoll aufeinander abgestimmte Systemlandschaft. In unserem Großprojekt musste ein Host-System, dass über 100 Millionen Finanz-Transaktionen verwaltet und dazugehörige logistische Zusammenhänge herstellt, in ein SAP®-System migriert werden. Dabei sollten nicht nur alle Daten in das SAP-System, sondern das SAP-System sollte auch alle Funktionen und Schnittstellen des Hosts übernehmen.
Eine der zentralen Schnittstellen, die in das SAP-System verschoben werden sollte, ist die Schnittstelle zur „Finanzapplikation“ (kurz FIN). Hierbei handelt es sich um eine Web-Applikation, die Lieferanten erlaubt verschiedene Daten abzurufen, wie beispielsweise Rechnungen, Buchungen, Bestellungen, Lieferungen und jeweils deren aktuelle Stati samt Originaldokument, somit also jene Daten, die das SAP-System an die FIN liefern muss.

 

An dieser Stelle setzte das Unternehmen auf das Know how der in diesem Themenkreis erfahrenen Spezialisten von CONSALTUM®. Bereits bei Beauftragung stießen wir sehr schnell auf weitere, kritische Erfolgsfaktoren, welche die Komplexität noch erhöhten sollten:

 

  • Das Datenformat der Schnittstelle war sehr stark an dasjenige des Host-Systems angelehnt und ebenfalls sehr unterschiedlich zum Datenmodel im SAP.

 

  • Es mussten sehr große Datenmengen erhoben und übertragen werden, was den Arbeits- und Festplattenspeicher der Systeme und Middleware an ihre Grenzen brachte.

 

  • Unser Kunde verfügte über eine große Systemlandschaft mit unterschiedlichen SAP-Systemen, die wiederum mittelfristig alle Daten über diese Schnittstelle an die FIN senden sollten. Diese SAP-Systeme wiesen unterschiedliche Release-Stände auf (von SAP Netweaver™ 7.0 bis S/4 HANA®), griffen auf unterschiedliche, vorinstallierte Add-Ons zu, deren Daten ebenfalls für die FIN relevant waren. Daneben bestanden unterschiedliche Middleware und im Fachlichen sehr verschiedenartige Ausprägungen. Überall sollte die Schnittstelle mit minimalem Aufwand installiert und auf das jeweilige System angepasst werden.

 

  • Für ein notwendiges Redesign der Schnittstelle auf Seiten der FIN war kein Budget vorhanden.

 

Zur Lösung dieser Aufgaben spezifizierten wir die Anforderungen und erarbeiteten Lösungen; dabei sind wir strukturiert und sehr stringent vorgegangen: Zunächst analysierten wir die Daten und Datenformate und erstellten Mapping-Tabellen in Zusammenarbeit mit Experten der FIN und des alten Host-Systems. Anschließend teilten wir die Schnittstelle in autonome fachliche Komponenten auf (Buchungen, Lieferungen, Bestellungen, usw.). Diese Komponenten mussten in den anderen SAP-Systemen erweitert, deaktiviert, ersetzt und neue hinzugefügt werden. Aus diesem Grunde entwickelten wir ein Framework, das auf der einen Seite die technischen Herausforderungen Komponenten-übergreifend löste (Performance, Speicheroptimierung, Konsistenz, Synchronisation, Monitoring) und auf der anderen Seite die fachlichen Komponenten entkoppelte und die Schnittstelle durch nur minimale Anpassungen in anderen SAP-Systemen einsetzbar machte. Die Mitarbeiter wurden durch erstellte Test-, Migrations- und Rollout-Pläne frühzeitig eingebunden und bei deren Ausführung begleitet.

 

Die Ergebnisse waren: ein Schnittstellen-Framework, das in vielen Szenarien einsatzbereit ist und einfach erweitert werden kann, ein zufriedener Kunde, der eine komplizierte Anforderung in-Time und in-Budget gelöst bekommen hat und zufriedene Anwender, die durch unsere Expertise in allen Projektphasen mit einbezogen und begleitet wurden.

Reales Projektbeispiel

Systemintegration

Datum
Kategorie
Dienstleistungen, Finanzdienstleistungen, Verkehr & Logistik